14 November, 2016

Perigäum-Vollmond

Fast die ganze Welt schreibt etwas über den Supermond oder Supermoon. Dabei ist dieser gar nicht so super zu beobachten - aber dennoch, dichter an der Erde ist er schon! Seit September gab es kaum wolkenfreie Abende und Nächte. Also freut man sich auch über ein Vollmond, der eigentlich das fotografieren von Deep-Sky-Objekten fast unmöglich macht.

Ich war eigentlich gar nicht vorbereitet ein Bild von diesen Vollmond zu machen. Mein Celestron SC8 liegt schon seit Monaten im Keller und kann nicht genutzt werden. Leider! Gut, Uranus und Neptun habe ich mit einem Meade 10'' versucht zu fotografieren aber das ist nichts geworden. Das Wetter und Seeing waren einfach viel zu schlecht.

Mondfotos sind dagegen ganz OK geworden. Daher will ich die hier auch reinstellen. Eins, wie schon gesagt, mit C8 und das andere mit meinem 135mm Objektiv aus Berlin Mitte.

Perigäum-Vollmond

Perigäum-Vollmond aus Berlin Mitte (Montage)
Ich habe immer noch wenig Ahnung von PS und habe bei der Montage nur wenig gemacht. Ich hoffe, dass es dennoch gefällt.

10 September, 2016

Paar kleine Versuche mit Deep-Sky

Nach dem schon der Start mit Nordamerikanebel gut gelungen ist, habe ich paar weitere Objekte probiert um die erste Erfahrung mit unterschiedlich großen und hellen Objekten zu sammeln. 

Am Ende hatte ich zwar nur kurze Belichtungszeiten pro Objekt aber auch guten Eindruck, was man so machen kann. Hier ein paar Bilder, die ich alle mit Fitswork bearbeitet habe. Für PS fehlte mir immer noch die Zeit.
M57 Ringnebel in Lyra
Für Ringnebel benötige ich mehr Brennweite. Das muss ich also noch mal mit meinem SC8 bei Rund vierfachen Brennweite probieren.
IC5146 Kokonnebel 
Der Kokonnebel ist so schwach, dass man hier deutlich mehr Belichtungszeit braucht. Dennoch, paar Wasserstofwolken sind im Ansatz zu erkennen. Die Brennweite ist aber dafür gut, man kann auch schön die Dunkelwolken in der Umgebung zeigen.
M31 Andromedagalaxie
Die Andromedagalaxie benötigt an die 4 Stunden. Ich hatte an diesem Abend aber nur für 7 Aufnahmen mit je 180s die Zeit gehabt. Dann wurde der Nebel zu stark. Ich habe aber diese 7 Bilder zusammen mit den 10 Bilder mit je 120s aus dem letzten Monat addiert und dabei ist schon einiges zu sehen.

09 September, 2016

Deep-Sky benötigt viel Strom

Wie ich bereits geschrieben habe, hat die Deep-Sky-Saison gerade begonnen. Für das Teleskop-Treffen in Gülpe war mir das Wetter zu schlecht. Aber bessere Zeiten und Seeing und viel längere Nächte sollen ja kommen. Deshalb muss ich mir langsam um die Stromversorgung kümmern.

In Deutschland gibt es leider kein Angebot an Akkus direkt für Hobby-Astronomen die für Deep-Sky geeignet wären. Also musste ich mich privat umschauen. Zum Glück gibt es ja Facebook und durch Kontakte bin ich auf einen guten Hobby-Bastler gestoßen.

Der Oli baut bereits länger Akku-Koffer, die direkt für den Einsatz in der Wildnis für Astronomen geeignet sind. Das ganze wird fast zum Selbstkostenpreis bei Oli erstellt und ist mehr als gut!

Mal ganz abgesehen von der super Beratung und langen und geduldigen Erklärungen, kann ich Oli jedem der sowas noch sucht empfehlen. Jetzt kann ich ganze Nacht Fotos machen. Limitierender Faktor ist jetzt mein Notebook, den ich aber noch z.B. durch iPad ersetzen möchte.

Dank Oli habe ich nun genug Strom für längere Belichtung. Als ersten Objekt habe ich NGC 7000 rausgesucht.

NGC7000 - Nordamerikanebel


Gemacht habe ich das Bild aus dem Süden von Berlin - etwa da wo die Lichtglocke nicht mehr ganz so stört. Ich muss alles immer neu aufbauen, daher ist die Nachführung immer ein Problem...

Technische Daten:
  • Esprit 80ED Pro 80/400 APO Triplet Refraktor
  • AZ EQ6
  • Canon 70Da, ALccd5L-IIm, PHD2
  • Optolong L-Pro CCD Filter 2’’
Nun hatte ich auch etwas Zeit um das Bild zu bearbeiten, auch wenn ich hier im "Neuland" bin, ich hoffe es gefällt euch! Bearbeitet habe ich fast nur mit Fitswork und am Ende noch etwas mit PS CC.

13 August, 2016

Lange Nacht der Astronomie 2016 am Gleisdreieck

Dieses Jahr war ich leider nur alleine von den SiFEZ-Astronomen bei der LNDA 2016. Es gab wieder viele Besucher und man war am Ende "des Tages", gegen 1 Uhr, doch ganz schön kaputt. 

Aber der Einsatz lohnt sich. Es kommen viele interessierte Besucher, die alle möglichen und "unmöglichen" Fragen stellen. Besonders die Kinder sind immer begeistert, was man so zu sehen bekommt. 

Ich habe dieses mal mit einem 10'' Meade SC den Mond gezeigt und einem SW Esprit 80 ED Fotos gemacht und die einzelnen Schritte den Interessierten erklärt. Es waren doch einige interessiert wie das geht - teils standen so viele Läute, dass manche sich auf Zehenspitzen aufstellten um unbedingt was sehen zu können.

Albireo - LNDA - 1x120s - Berlin Gleisdreieck

PS: weitere Infos und Rückschau auf der Seite langenachtderastronomie.de.

11 August, 2016

Start in die neue Saison mit Deep-Sky

Die Nächte sind kaum länger geworden aber es lohnt sich bereits paar Fotos zu machen. Endlich kann ich meine neue Montierung, die Skywatcher AZ EQ6, für ihren gekauften Zweck einsetzen - Deep Sky!

Das Wetter war letzte Zeit nicht gut. Die Wolken haben fast durchgehend die Sicht genommen. Auch am 11.08. war die Sicht alles andere als "frei" - sehr dünne Schleierwolken haben selbst Objekte wie Andromeda fürs Auge verdeckt. Ich habe dennoch versucht paar Fotos zu machen. Die Belichtungszeit ist noch zu kurz aber man kann gut die Andromeda erkennen.

Andromedagalaxie
In Foto-Shop habe ich mich noch nicht eingearbeitet. Deshalb hier die schnelle, einfache Bearbeitung mit Fitswork.

Zuvor habe ich noch die Umgebung von dem Stern ξCyg bei NGC 7000 Nordamerikanebel abgelichtet. Aber die Sicht hier war noch schlechter, sodass die Fotos nicht gut gelungen sind.

ξCyg bei NGC 7000 Nordamerikanebel
Und so lange die Fotos erstellt wurden, haben wir die Sternschnuppen gezählt. Etwa 3-5 pro Stunde waren es. Nicht besonders viel für die Zeit der Perseiden.