Der Saturn in der Opposition!

30 Dezember, 2013

Die Sonne am Vormittag

Das ist die letzte Chance im diesen Jahr für eine Beobachtung gewesen. So dachte ich es mir, als ich gegen 10 Uhr in den Himmel gesehen habe und keine Wolke fand. Die Sonne ist so gut zu sehen gewesen, wie schon lange nicht mehr. Also Teleskop raus auf den Balkon, beobachten und Fotos von dem Modell machen!

Tja, das erste Mal habe ich mein Teleskop auf meinem Balkon aufgebaut. Im Sommer undenkbar hier zu beobachten! Aber im Winter ist die Sicht nicht ganz so stark durch die Bäume verdeckt.

Hier ein Bild von der Sonne, wie ich und paar Passanten diese gesichtet haben.
Die Sonne
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 1/250 Sek., ISO-200, 30.11.2013 ~12:08
Protuberanzen gab es keine zu sehen. Paar Flecken sind aber sichtbar gewesen. Allerdings sind mir auch paar Flecken von meiner Kamera aufgefallen ;-).

Ich freue mich schon auf bessere Fotos, bei freier Sicht!


29 Dezember, 2013

Jupiter ist wieder toll!

Am Abend, gegen 22 Uhr hatte der Gasriese seinen dicken Bauch so gedreht, sodass man sehr gut seinen Großen Roten Fleck beobachten konnte. Da ich zurzeit Besucher habe und diese noch nie durch einen Teleskop geschaut haben, hatten wir das tolle Wetter in Köpenick genutzt und uns den Jupiter ganz lang und ausführlich angeschaut.

Ich hatte zwischendurch auch meine Farbfilter benutzt um besseren Kontrast zu haben. Aber mit bloßem Auge habe ich überhaupt keinen Unterschied feststellen können. Vielleicht leidet der Kontrast schon durch die Lichtverschmutzung so sehr, dass hier auch keine Verbesserung zu erwarten ist.

Wir hatten jedenfalls den Fleck nur sehr ungenau erkennen können. Teilweise hatte man diesen durchscheinen sehen. Nur für wenige Momente konnte man sicher von einem Sturm oder einem weißem Fleck sprechen.

Zwischendurch kamen Wolken auf und verdeckten die Sicht. Da haben wir kurz andere Objekte wie z.B. Orionnebel angeschaut. Alle sind sehr zufrieden gewesen! Der Jupiter ist einfach toll!



16 Dezember, 2013

Die Beobachtung der Sonne

Nach dem wir das Observatorio del Teide auf Teneriffa besucht und dort zum ersten Mal die Sonne beobachtet haben, wollte ich unbedingt das selbst machen können. Also habe ich mir einen Sonnenfilter für mein Teleskop bestellt. Ich musste sehr lange warten bis dieser geliefert werden konnte.

Am 16. Dezember ist es so weit gewesen! Wir haben zuerst direkt aus der Wohnung versucht die Sonne zu beobachten aber paar Bäume standen im Weg. Wir konnten aber auch sonst, da keine GoTo eingeschaltet war, die Sonne gar nicht so schnell “finden“. Es ist witzig, ist die Sonne ja das größte Objekt was man auch sonst sehr gut sehen kann. Aber durch einen Sonnenfilter kann man nur ein Meer aus Dunkelheit sehen, wenn man durch einen Teleskop schaut. Und die Sonne direkt anschauen um darauf diesen Teleskop auszurichten geht auch nicht. Ich habe mehrere Minuten gebraucht bis ich was helles, leicht Gelbliches gesehen hatte. Weil uns die Bäume im Wege standen sind wir aber dann doch rausgefahren.

Inzwischen ist es schon um vier Uhr gewesen und die Sonne stand tief. Winter eben. Wieder habe ich lange gebraucht, da ich mein Teleskop nicht ausgerichtet hatte und nur schnell die Sonne sehen wollte. Es ist aber viel schwieriger als man das denkt. Kurz bevor die Sonne unterging haben wir es geschafft. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie stark eigentlich die Atmosphäre stört. Egal wie ich die Schärfe und Fokussierung einstellen wollte, es hat nicht geholfen. Einen richtig scharfen Rand habe ich nicht hinbekommen.

Wir haben die Sonne ins Bett begleitet und kurze Zeit später uns der Venus zugewandt. Man konnte die Venus deutlich besser sehen als beim letzten Mal aber so richtig scharf auch nicht. Der starke Wind hat dazu beigetragen. Fotos sind überhaupt nicht gelungen, da das wackeln der ganzen Einrichtung doch sehr stark gewesen ist. So sind wir recht schnell wieder nach Hause gefahren.

01 Dezember, 2013

Bearbeitung von Bilder - Orionnebel

Ich hatte ja in dem letzten Beitrag ein Bild von dem Orionnebel eingestellt. Dieses Bild habe ich in der Zwischenzeit etwas bearbeitet und aufgehellt. Das Ergebnis ist, dass man deutlich mehr von dem Nebel sehen kann.
Orionnebel
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 4x10 Sek., ISO-800, 10.11.2013 ~02:16
Der Unterschied ist sofort zu erkennen. Dabei musste ich nicht viel machen. Das Ausgangsbild für die Bearbeitung ist schon ein Summenbild aus 4 Bildern gewesen. Dieses habe ich im TIF-Format abgespeichert gehabt. Nun habe ich dieses TIF-Bild in Gimp geladen und dort über "Farbwerte anpassen" zuerst einem Schwarz-Punkt gewählt (eine dunkle Stelle im Bild) und danach die Gamma um 60% höher gestellt. Fertig. Am Ende ist schon ein guter Teil vom Orionnebel zu sehen und nicht nur der kleine Kern wie auf dem Bild ohne diese Bearbeitung.

27 November, 2013

Venus, Neptun, Uranus und die Plejaden M45

Ich habe die relativ gute Sucht am Dienstag genutzt und wolle eine für mich neue Software nutzen um paar Bilder zu machen. Mit digiCamControl kann ich bei meiner Nikon D50 zwar keine LiveView herbeizaubern und auch sonst ist für diese Kamera keine besondere Steuerung erlaubt aber mit dieser Software kann ich direkt mit meinem Netbook an die Kamera ran, Fotos knipsen und sofort das Ergebnis im "großen" Format anschauen. Damit lässt sich auch der Fokus einfach anzustellen als über den Kamera-Sucher. Ab jetzt also eine gewisse Erleichterung in diese Bereich.

Eigentlich wollte ich raus und mir die Venus anschauen. Dann ist mir aber doch noch was dazwischen gekommen und ich habe mich um satte zwei Stunden verspätet. Dadurch hatte ich die Chance auf eine gute Sicht auf die Venus verpasst :(. Was zu sehen gab, hat schon wenig von einem Planeten gehabt. Ich habe dennoch ein paar Bilder gemacht.
Die Venus
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/30 Sek., ISO-200, 26.11.2013 19:07
Die Venus ist schon sehr tief gewesen und da ist ganz schön viel "Atmosphäre im Weg". Man kann gut die Regenbogenfarben sehen :). Die kommen natürlich nicht durch die Venus. Scharfstellen praktisch unmöglich, da man gar keine Vorstellung hat wo der Planet ist und wo die Lichtspiele unserer Atmosphäre. Nun gut. 

Eigentlich war ich doch frustriert gewesen. Habe mich schon den ganzen, sonnigen Tag darauf gefreut. Aber so ist es eben und man hat halt auch mal Pech. Da ich die Software testen wollte, habe ich mir weitere Ziele ausgesucht. Neptun und Uranus mussten als Ersatz-Models ran. Uranus hatte ich ja schon ein Mal versprochen besser abzulichten.

Aber zuerst Neptun. Der stand relativ hoch über dem Horizont und ich habe diesen sehr schnell aufgefunden. Eigentlich ist das ein Gasrieße aber durch die enorme Entfernung von rund 30 AU ist es in meinem kleinen Teleskop nur ein kleiner Punkt. Am Himmel ist er ohne Hilfsmittel normal nur für Kenner auffindbar und am diesen Tag schon gar nicht zu sehen (so gut ist das Wetter nicht gewesen). Aber ein Paar (12) brauchbare Bilder sind mir dennoch gelungen.
Der Neptun
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 12x5 Sek., ISO-800, 26.11.2013 19:41
Etwa gleiche Figur hat der Uranus abgeliefert auch wenn dieser nur rund 19 AU entfernt ist. Am Himmel ist dieser am diesen Tag auch nicht zu sehen gewesen. An anderen Tagen kann man den schon besser finden. Die Sicht hat auch etwas abgenommen, deshalb brauchte ich auch ein paar Bilder mehr.
Der Uranus
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 19x1,6 Sek., ISO-400, 26.11.2013 19:55
Für das Testen der Software reichte das aber ich muss die beiden noch mal besser hinbekommen! Zurzeit erkennt man ja kaum ein Unterschied :).

Kurz vor der Abfahrt habe ich noch einmal versucht ein Teil der Plejaden M45 aufzunehmen. Im Vergleich zu den alten Bildern ist das auch etwas besser gelungen auch wenn das Wetter deutlich schlechter gewesen ist. Stimmt mich also gut auf die nächsten Beobachtungstage!

Plejaden
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 8x20 + 5x30 Sek., ISO-1600, 26.11.2013 19:55
Zusehen sind die beiden Haupt-Sterne Alcyone (links) mit drei kleineren Nachbarn und Merope (rechts). Jetzt brauche ich nur noch deutlich mehr Belichtungszeit, dann wird es auch mit den Plejaden!

10 November, 2013

Die Plejaden und der Orionnebel


Samstag hatte ich endlich wieder etwas Zeit um paar kleine Beobachtungen zu machen und paar Bilder zu schießen. Das Wetter ist für etwa zwei Stunden gut genug gewesen um ein Bild von Orionnebel zu machen, auch wenn ich ohne Nachführung (Autoguider) das natürlich nicht besonders gut machen kann.

Beim Aufbau habe ich meine Nikon D50 auf einem Stativ einfach nach oben gerichtet und wollte sehen, was dabei rauskommt. Direkt über uns erstreckte sich die Milchstraße und auch die Plejaden sind gut erkennbar gewesen. Die wollte ich auch festhalten.


Plejaden
Kamera: NIKON D50, 18mm, 25x20 Sek., ISO-800, 10.11.2013 ~00:43
Nach dem Aufbau haben wir Jupiter angeschaut. Da ist kurz das Wetter schlechter geworden und ich dachte schon, dass es mit Orionnebel gar nichts wird. Also haben wir uns nicht zu lange beim Jupiter aufgehalten, auch wenn ich gerne alle Filter ausprobiert hätte um mehr Details zu erkennen. Das Ergebnis ist bescheiden, auch wenn er eigentlich besser zu sehen gewesen ist. Gut, nächstes mal.

Jupiter
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/60 Sek., ISO-400, 10.11.2013 ~01:57
Also den Teleskop auf Orionnebel ausgerichtet und hier ist die Sicht für kurze, etwa 20 Minuten ganz gut gewesen. Also habe ich gleich paar Fotos gemacht. Viele sind gar nichts geworden aber ein paar sind brauchbar.
Orionnebel
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 4x10 Sek., ISO-800, 10.11.2013 ~02:16
Danach wollten wir gerne noch Uranus und Neptun ablichten (für Uranus hatte ich ja im Oktober leider keine Zeit gefunden) sowie Mars anschauen. Leider ist das Wetter schnell schlecht geworden und der Himmel zog sich zu. Müssen wir also später beobachten.

23 Oktober, 2013

Teneriffa - Observatorio del Teide

Wir haben letzte Woche das Observatorio del Teide besucht und paar Blicke auf die Sonne geworfen. Natürlich geschützt durch Filter. Es gab Sonnenflecken und sehr viele und gewaltige Protuberanz zu sehen. Einen besonders aktiven Tag haben wir erwischt. 

Witzig sind die Kommentare der Leute gewesen, die zusammen in unserer Besuchergruppe mitgelaufen sind. Zum Beispiel: "Pfff, Mücke auf der Scheibe". Damit sind die "kleinen" Sonnenflecken (oft von der Größe der Erde) gemeint gewesen.

Ich habe versucht paar Fotos zu machen aber mir ist nicht gelungen so einen Teleskop für meine Kamera, innerhalb von 1-2 Minuten die ich hatte, scharf zu stellen. Mir sind nur verschwommene Bilder gelungen (bin auch ganz traurig gewesen). Aber ich fand es echt toll, dass wir von den Mitarbeitern dort überhaupt geführt wurden und uns bestens erklärt wurde für was die zahlreichen Teleskope so genutzt werden.
Das GREGOR-Teleskopgebäude (links) und das Vakuumturmteleskop zur Sonnenbeobachtung (rechts)
ESA Optical Ground Station
Ein Radioteleskop des Observatoriums zur Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung
Teleskope für die Besucher
Schade, dass wir unser Teleskop nicht dabei hatten. Ich hätte auch zu gerne auf Teneriffa die Venus angeschaut, die am Abend sehr hoch über Horizont steht. So ist mir nur mein kleines Objektiv geblieben um die Venus (recht nah am Halbmond) am Abend festzuhalten.


Venus
Kamera: NIKON D50, 1,3 Sek., 48 mm, ISO-1600, 09.10.2013 ~20:47 (Teneriffa)
Summenbild aus 7 Bildern, Ausschnitt

Der Himmel ist aber auch sonst viel klarer als bei uns in Deutschland. Die Sterne sind viel heller und klarer. Der Orionnebel ist so gar nicht zu beobachten in Deutschland
.

04 Oktober, 2013

Albireo und Double Cluster

Bevor wir für ein paar Wochen in Atlantik unterwegs sind (leider ohne Teleskop) wollten wir noch das gute Wetter ausnutzen und sind rausgefahren um paar Bilder zu machen. Die Zeit ohne die großen Planeten und ohne Mond ist bestens geeignet für die Beobachtung von DeepSky-Objekten.

Beobachtet haben wir wenig bis gar nicht. Der Fokus lag auf das Fotografieren. Da ich mein Teleskop für die Beobachtung von Planeten angeschafft hatte, ist natürlich klar, dass die DeepSky-Objekte nicht besonders gut zu beobachten sind. Dennoch, ich bin sehr zufrieden. Man kann jedenfalls mehr erkennen und sehen als mir beim Fotografieren festzuhalten gelingt. Es ist wirklich nicht so einfach, besonders die lichtschwachen Objekte, festzuhalten. Ich habe zurzeit auch keinen Autoguider, sodass lange Belichtungszeiten nicht in Frage kommen. Mit etwas Glück gelingen mir sogar 30 Sekunden Aufnahmen. Hinzukommt, dass mir nach wie vor nicht gelingt den Fokus richtig zu einstellen :(.

Aber kommen wir zum Ergebnis der letzten Nacht. Ich hatte zum Aufwärmen versucht noch etwas besseres Bild von Albireo zu bekommen. Das letzte Bild ist noch lange nicht das gewesen, was ich mir wünschen würde. Deshalb habe ich paar neue gemacht und die sind auch besser geworden.
Albireo
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 15 Sek., ISO-800, 03.10.2013 ~22:54
Als nächstes haben wir den Double Cluster, der aus NGC 869 and NGC 884 besteht, fotografiert.
Die beiden Sternhaufen werden auch mit h- und Chi Persei bezeichnet. Wie man sehen kann, von einem Sternhaufen ist dieses Bild weit entfernt. Bei 10 Sekunden Belichtungszeit kein Wunder. Ohne gute Nachführung wird hier also nichts. Das gleiche gilt auch für die Plejaden (M45), wo bis auf die 4 Hauptsterne nichts weiter zu sehen ist :(. Zum Bild ist noch zu sagen, dass ganz oben Links der Hyperriese X Persei zu sehen ist. X Persei wird von einem Neutronenstern umkreist.
Double Cluster
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 10 Sek., ISO-1600, 03.10.2013 ~23:52
Nach dem ich nun mit Kolor Autopano Giga 3.0 (im Gegensatz zu Giotto deutlich einfacher zu bedienen und schneller) paar Bilder von dem Ringnebel (M57) addiert habe, kann man sogar was erkennen (davor konnte man den Ring gar nicht sehen). Ich werde später deutlich mehr Bilder machen, damit man diese addieren kann. Hier das Ergebnis mit nur 5 Bildern je 30 Sekunden Belichtungszeit.
Hier hatte ich bei 5 Bilder das Glück, dass diese kaum verwischt wurden - auch ohne Autoguider.
Ringnebel
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 30 Sek., ISO-1600, 03.10.2013 ~23:15
Summenbild aus 5 Bildern, Ausschnitt
Auch der Double Cluster wurde, nach der Addition von 7 Bildern, etwas besser. Paar Sterne sind nun nicht einfach nur weiße Punkte, sondern haben Farbe bekommen. Der Doppelstern Albireo (4 Bilder) besteht nun wirklich aus einem blau und gelb leuchtenden Stern.
Albireo
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 13 Sek., ISO-400, 03.10.2013 ~22:40
Summenbild aus 4 Bildern, Ausschnitt
Der Deneb (6 Bilder) ist ein wirklich großer Stern geworden.
Deneb
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 13 Sek., ISO-400, 29.09.2013 ~23:49
Summenbild aus 6 Bildern, Ausschnitt
Nächstes Mal kann ich hier also bessere Bilder vorstellen!

30 September, 2013

Schöne Aussichten im September

Na da haben wir es doch gehabt - die Rede ist vom schönen Wetter im September! Gut, es ist sehr kalt am Sonntag gewesen aber für einen der Astronomie betreiben möchte ist das Wetter sehr gut gewesen - klare Sicht, wenig Luftbewegung.

Wir hatten wieder einen "Neuling" dabei gehabt. Und was macht man, wenn kaum ein Planet (gut, Uranus haben wir kurz angeschaut) zu sehen ist und kein Mondlicht scheint? Richtig, man schaut sich Nebel, Galaxien und Sterne an. Kurz gesagt - DeepSky-Objekte.

Zum aufwärmen haben wir uns die Andromedagalaxie (M31) und Double Cluster angeschaut. Beide sind gut zu sehen gewesen und wir haben angefangen die Sterne zu zählen. Hätten wir weiter gemacht, dann wären wir aber noch jetzt in der Kälte...

Nun gut, wir hatten leider nicht viel Zeit gehabt (ein Flugzeug wartete schon auf unseren Gast) und sind deshalb relativ schnell zum Uranus übergegangen. Dieser Eisriese ist nur noch als cyanfarbene Scheibe zu erkennen. Für jeden ist auch der deutliche Rand dieser Scheibe zu erkennen gewesen. Ein Zeichen für gute Augen und gute Sicht :). Leider hatte ich keine Zeit von dieser Scheibe paar Fotos zu machen. Wären bestimmt gut geworden *schniff*.

Danach sind wir zu dem Ringnebel (M57) übergegangen. Ein toller Anblick von dem Überrest eines Sterns. Besonders unseren Gast hat dieser Anblick fasziniert, sodass wir hier etwas länger verblieben sind. Leider sind unsere Augen zu klein um Farben zu erkennen aber mein Teleskop ist groß genug um gut die wichtigsten Strukturen zu sehen.

Zum Abschluss haben wir uns einen Doppelstern angeschaut - Albireo. Der große, gelbe Stern wird von einem etwas kleineren, blauen Stern in relativ großem Abstand umkreist. Die Farben sind einfach toll und in meinem Teleskop sehr schön anzuschauen. Der Doppeltstern gehört zu dem Sternbild Schwan, wo der große und sehr helle Stern Deneb zu finden ist.

Von beiden Sternen und von dem Ringnebel habe ich zum Abschluss paar Fotos gemacht. Hier ein Bild von Albireo.
Albireo 
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 15 Sek., ISO-1600, 29.09.2013 ~22:37
Summenbild aus 3 Bildern
Für (Ring)Nebel reicht aber die kurze Belichtungszeit nicht aus. Viel mehr als 15 Sekunden kann ich noch nicht machen.

27 August, 2013

Gesucht: Doppelsterne, Nebel und ein paar Sternhaufen

Am Samstag haben wir eine Tour durch einige Doppelsterne, Nebel und ein paar Sternhaufen (Cluster) gemacht. Wir brauchten für eine private Veranstaltung gewisse Vorstellung über "Sichtbarkeit" der einzelnen Objekte im September.

Nach dem wir eine ausgesuchte Liste (unten) angeschaut hatten, haben wir die GoTo-Einrichtung genutzt und uns durch dem Himmel automatisch leiten lassen.
  • Eta Cas
  • Psi Piscium
  • M103
  • Lamda Ari
  • Almach
  • Double Cluster
  • 30 Aries
  • Pleiades M45
  • 19 Lyncis
  • Albireo
  • Pleiades (Seven Sisters)
  • ...
Viele, interessante Objekte sind gar nicht auf der Liste. Wir hatten jedenfalls gute zwei Stunden gehabt und dabei viele Sterne angeschaut. Leider ist das Wetter weniger gut gewesen. Zwischendurch gab es Wolkenbänder, die scheinbar genau wussten wo wir hinschauen wollen. Durch das schlechte Seeing konnte man auch nicht einen einzigen Nebel oder Galaxie sehen. Nur der Ringnebel (M57) und Andromeda (M31) hatten sich gezeigt.

Auch wenn das Wetter nicht mitspielen wollte, hatten wir einen kurzen aber tollen Abend beim Beobachten gehabt. Paar Objekte haben wir nun auf unserer Liste (fett) - Ziel erreicht.

29 Juli, 2013

Bearbeitung der Bilder

Nach dem ich schon im letzten Beitrag geschrieben habe, dass ich einiges zum Erstellen und Bearbeiten von Mondbilder gelesen habe, hatte ich meinen Rechner etwas laufen lassen... 

Mit Hilfe von Capture NX (Umwandeln von RAW-Bilder in TIFF-Bilder, Helligkeit anpassen wenn gewünscht),  AviStack 2 (Überlagern von mehreren Bilder zu einem Bild) und zum Schluss noch mit Giotto 2.21 (Überlagern von Planetenbilder und die Schärfung der fertigen Bilder mit Mexican Hat Filter) habe ich aus den vielen Bilder der letzten Beobachtungsnacht paar gute Bilder erstellt. 

Der Aufwand ist zwar relativ hoch aber wenn man die Originalbilder anschaut, dann kann man deutlich einen Unterschied erkennen. Die Verbesserung ist teils erstaunlich. Für ein besseres Ergebnis hätte ich auch bessere Ausgangsbilder gebraucht. Da übe ich ja noch :). Hier also paar Bilder nach der Bearbeitung.
Der Mond 
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 1/80 Sek., ISO-200, 24.07.2013 ~01:30
 Summenbild aus 4 Bildern
Der Mond 
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/60 Sek., ISO-200, 24.07.2013 ~02:30
Summenbild aus 6 Bildern
Der Mond 
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 1/80 Sek., ISO-200, 24.07.2013 ~02:15
Summenbild aus 12 Bildern
Ich muss noch bessere Schärfe und Fokussierung beim erstellen der Bilder erreichen und Teleskop richtig justieren und einstellen. Mal schauen. Viel mehr ist mit meinem Teleskop vielleicht auch gar nicht rauszuholen.

26 Juli, 2013

Vollmond und Uranus

Nach einem erfolglosen Wochenende (keine gute Bilder) konnte ich nicht anders als es so schnell wie es nur geht noch einmal zu versuchen. Der Vollmond ist ja zum Glück etwas länger da geblieben und das Wetter ist auch nicht schlechter geworden. Ich würde sagen, wir hatte sogar besseres Seeing als am Wochenende. Aber eins nach dem anderen...

Am Anfang habe ich mein neues Stativ für die Kamera ausgepackt und zum aufwärmen versucht beim Vollmond das Sternbild Kassiopeia zu fotografieren. Danach wollte ich sehen, wie der Mond durch meine Kamera mit 55mm Objektiv ausschaut.

In der Zwischenzeit haben wir das Teleskop aufgebaut und ausgerichtet. Auf dem Programm stand diesmal: Bilder vom Vollmond, später Fotos vom Uranus, der ganze 19,69 Astronomische Einheiten (AE) also fast 20 mal weiter weg von der Sonne wie wir auf der Erde und damit seeehhhr weit weg ist und zum Abschluss noch ein Bild vom Jupiter und Mars bei aufgehender Sonne und sehr tief am Horizont. Und, um aufkommenden Fragen zuvorzukommen - ja, wir sind so verrückt gewesen und sind fast die ganze Nacht draußen gewesen!

Ich habe letzte Zeit etwas darüber gelesen wie man bessere Bilder macht und was man beachten muss. Ein wichtiger Punkt gleich am Anfang - ich habe noch nie bei meinem Teleskop (Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop SC 203/2032 Advanced C8 AS-GT GoTo) geschaut wie gut der eigentlich "hergestellt" wurde und ich hatte den nie kalibrieren lassen. Ohne in die Details gehen zu wollen - ich muss das mal nachholen. Aber zurück zum Thema!

Zuerst haben wir etwa zwei Stunden lang den Mond beobachtet und versucht zwischendurch Fotos zu machen. Es sind sehr viele Fotos geworden von denen ich später noch welche, nach dem ich diese noch bearbeitet habe, im gesonderten Beitrag nachliefere. Paar sind auch so schon recht gut geworden und hier sind die Fotos (wie immer nur etwas Licht und Schärfe angepasst).
Der Mond 
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 1/80 Sek., ISO-200, 24.07.2013 02:11
Der Mond 
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/60 Sek., ISO-200, 24.07.2013 02:30
Gegen drei Uhr hatten wir genug vom Mond und haben uns dem Uranus gewidmet. Dieser ist auf dem Himmel mit bloßen Augen eigentlich gar nicht auszumachen. Nur wenn man ganz genau weiß, wo der sich befinden muss, kann man einen kleinen Punkt flackern sehen. Mit meinem Teleskop mit GoTo-Vorrichtung hatte ich hier aber ein leichtes Spiel.

Selbst beim guten Wetter, wie am diesen Mittwoch, ist der Uranus nicht viel mehr als eine bläulicher Punkt. Durch mein Teleskop mit der mir zur Verfügung stehenden, kleinsten Vergrößerung ist der Eisriese ein Punkt mit etwa 2-3 mm Durchmesser. Mit jeder weiteren Vergrößerung war das flackern des Punktes immer stärker und zum Schluss konnte man gar nicht mehr von einem Planeten sprechen. Mit einer absoluten Helligkeit von etwa 30 und bei etwa 36° über dem Horizont ist das ein sehr schwierig zu beobachtende Objekt am Himmel.  Hier meine ersten Bilder von Uranus (stark vergrößert).

Der Uranus
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 10 Sek., ISO-800, 24.07.2013 03:32
Das Bild habe ich wohl zu schlecht geprüft. Das Bild ist deutlich überbelichtet. In der Nacht ist mir das nicht aufgefallen. Ich habe aber noch viele andere Bilder, wo ich dran bin mit der Bearbeitung.

Wenn man auf das Bild oben klickt, wird man unterhalb (3) und oberhalb (1) von Uranus sind keine Sterne oder Monde zu sehen (die Punkte kommen vom Bildrauschen meiner Kamera - auch wenn die Position zu den Monden passt :)).
Die Monde Ariel und Miranda sind viel kleiner als der Mond Titania (etwa nur 1/4 der Größe), auch wenn Ariel besseres Rückstrahlvermögen (Albedo von bis zu 0.35) hat. Der Mond Titania, wäre rechts unten zu sehen, links daneben Umbriel. Unter diesen beiden, direkt unter Uranus müsste Oberon stehen.

Ich werde mir die nächste Uranusopposition am 3.10.2013 in den Kalender schreiben. Dort wird er, wenn das Wetter mitspielt, besser zu sehen sein!
Stellarium 0.12.1 - Uranus in der Opposition am 3.10.2013
Zum Abschluss haben wir uns noch den Sonnenaufgang angeschaut und dabei die Gelegenheit genutzt den Mars und Jupiter anzuschauen. Diese sind zuvor als "Begleiter der Sonne" quasi vorne weg spaziert. Wir sind aber zu müde gewesen um auch davon noch gute Bilder zu machen.

Damit ging also ein lange Nach zu Ende, die ganz der Astronomie gewidmet war.

23 Juli, 2013

Vollmond am Wochenende

Am Wochenende ist das Wetter wieder gut gewesen und wir hatten uns für eine Stunde den Mond angeschaut. Dieses Mal gab es auch weniger Luftunruhen, sodass man mehr Details erkennen konnte. Ich hatte auch paar Fotos, teils mit meinen neuen Filtern, gemacht. Leider sind die aber nichts geworden. Ich muss noch viel üben...

Zum Schluss haben wir versucht den Neptun und Uranus zu sehen. Beide sind am Abend noch sehr tief am Horizont und man kann diese nur schwierig beobachten.

Auch wenn der Neptun bald seine Opposition erreichen wird, so ist bei diesem Gasriesen, so tief am Horizont, noch nicht einmal seine blaue Farbe richtig zu erkennen. Vielleicht muss ich dafür früh am Morgen raus. Bei Uranus, ob wohl dieser noch einmal tieferer steht, ist die Farbe gut erkennbar gewesen. Der Mond Triton war aber für uns als solcher nicht zu erkennen.

Dann wurde uns es viel zu kalt - die Frau ist ins Auto verschwunden. Zudem haben ihr die wilden Tierchen zu viel Angst eingejagt - dieser Vollmond...

22 Juli, 2013

Galaxien und Nebel

Am Samstag sind wir beim guten Wetter rausgefahren und hatten uns vorgenommen die Messier-Katalog-Objekte anzuschauen. Wir hatte die tolle Übersicht der Wikipedia als Vorlage genommen und wollen sehen, was davon wie gut wirklich zu sehen ist.

Das Wetter war sehr gut, der Himmel frei aber die Luftfeuchtigkeit und Turbulenz doch sehr hoch - kurzum, das Seeing, wie so oft in Deutschland, eher schlecht als recht. Das hat sich auch beim Beobachten bemerkbar gemacht. Die Taukappe von meinem Teleskop schafft es bei dieser Feuchtigkeit auch nicht wirklich das Objektiv zu schützen. Je später es wurde, um so schwieriger konnte man Fokussieren.

Ich habe zur Zeit keine Ausrüstung um Bilder von Deep-Sky Objekten zu machen. Ich hatte dennoch versucht paar Probeaufnahmen zu machen um hier erste Erfahrung zu machen. Wir haben aber das recht schnell aufgegeben, und haben danach nur noch Beobachtet.

Der Himmel selbst hat wunderschöne Ansicht geboten (die Milchstraße konnte man ganz gut sehen). Wir müssen das nächste Mal mehr Zeit mitbringen und einplanen um die Objekte genauer anschauen zu können. 

Wir haben mit der Andromedagalaxie (M31) angefangen, die aber erstaunlich schlecht zu sehen gewesen ist. Eigentlich hatten wir diese Galaxie schon unter ähnlichen Bedingungen beobachtet und hatten bessere Ergebnisse. Der Ringnebel (M57) lag in die "gegenüberliegende Himmelsrichtung", fast direkt über uns und diesen hatten wir recht deutlich gesehen. Dazwischen haben wir uns im Süden paar Sternenhaufen wie M13 angeschaut, die am besten zu sehen waren.

25 Juni, 2013

Supermoon

Supermoon ist kein wissenschaftlich korrekter Begriff aber wird dennoch recht häufig für das am letzten Wochenende zu beobachtete Ereignis verwendet.

Natürlich habe ich darüber was im Vorfeld gelesen und weiß, dass das recht häufig vorkommt. Etwa jede 14. Vollmondphase ist ein "Supermoon" zu sehen. Nun gut, so lange habe ich mein Teleskop nicht und vor allem nicht die Möglichkeit davon Fotos zu machen. Also bin ich gleich zwei Mal am Wochenende herausgefahren. 

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag ist das Wetter noch ganz gut gewesen. Ich habe zwei Stunden gewartet, bis die Wolken sich verzogen haben aber danach hatte ich eine relativ gute Sicht gehabt. Leider steht der Mond relativ niedrig und dadurch habe ich automatisch mehr Störungen durch die Atmosphäre. Paar Bilder kann ich aber dennoch zeigen. Viele Bilder sind leider zu unter- oder überbelichtet geworden, da der Mond mal sehr hell und mal sehr dunkel wurde - die Wolken stören halt.
Der Mond mit der NIKON D50, F/0, 1/20 Sek., ISO-200, 23.06.2013 00:17
Der Mond 
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/20 Sek., ISO-200, 23.06.2013 00:17
Der Mond mit der NIKON D50, F/0, 1/20 Sek., ISO-400, 23.06.2013 00:18
Der Mond
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/20 Sek., ISO-400, 23.06.2013 00:18
Der Mond mit der NIKON D50, F/0, 1/15 Sek., ISO-400, 23.06.2013 00:19
Der Mond
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/15 Sek., ISO-400, 23.06.2013 00:19
Nach dem einige Bilder weniger gut wurden als ich es erwartet hatte, bin ich am Sonntagabend noch ein Mal rausgefahren. Vor allem wollte ich unbedingt den vollen Mond fotografieren, wenn er von keiner Wolke verdeckt ist. Mein Teleskop vergrößert aber schon so weit, dass ich den Mond gar nicht ganz ins Bild bekomme. Dennoch, paar brauchbare Bilder sind entstanden.
Der Mond mit der NIKON D50, F/0, 1/50 Sek., ISO-200, 23.06.2013 23:40
Der Mond
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 1/50 Sek., ISO-200, 23.06.2013 23:40
Der Mond mit der NIKON D50, F/0, 1/20 Sek., ISO-200, 23.06.2013 23:44
Der Mond
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 1/20 Sek., ISO-200, 23.06.2013 23:44
Nächstes mal sollte ich vielleicht einen Stativ für meine Kamera kaufen. Damit kann ich dann auch besser die Stimmung festhalten, die bei so einem Supermoon vorherrscht. Leider sind meine Filter auch etwas zu spät angekommen (zu spät bestellt). Bei der nächsten Beobachtung werde ich aber diese nun nutzen. Besonders bei diesem Mond hätten die Filter sicher noch einiges ausgemacht. Aber der Supermoon kommt ja wieder - und ich auch!

09 Juni, 2013

Der Saturn hinter den Wolken

Gestern sind wir wieder rausgefahren um wieder mal den Saturn zu beobachten. Die Aussicht auf ein gutes Wetter haben wir einfach ignoriert und wurden dadurch mit einen sehr guten Blick auf diesen Gasriesen belohnt! Wir konnten zwischen den dicken Wolken eine klare Sicht nutzen.

Nach dem alle diesen gelben Ball genügend angeschaut hatten, habe ich versucht, dieses mal "nur" mit meiner Nikon D50, paar Bilder von dem Saturn zu machen. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich es nicht gerade einfach finde das Bild richtig scharf zu stellen. Ich konnte das aber halbwegs so hinbekommen und ein brauchbares Bild ist dabei herausgekommen.

Der Saturn
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D50, 6 Sek., ISO-200, 08.06.2013 23:40
Die Fahrt hat sich auch sonst gelohnt, da wir noch Galaxien und Sternhaufen angeschaut hatten. Wir mussten nur immer wieder zwischen den Wolken vorbei manövrieren :).

20 Mai, 2013

Die ersten Fotos vom Mond und Saturn

Nach dem mir die ersten Fotos nicht gelingen wollten, musste ich stärkere Geschütze auffahren. :) Durch paar glückliche Umstände ist der Prof. Dr. Frank Bauernöppel von der HTW Berlin mitgekommen und konnte mit seiner Kamera und seinem Wissen nachhelfen.

Wir hatten geplant Jupiter, Saturn und natürlich dem Mond zu fotografieren. Leider ist der Jupiter zu tief zur Zeit und die Sicht auf diesen Gasriesen wurde gestern durch ganz "schmutzige" Atmosphäre behindert. Aber!!! Ich kann euch heute meine ersten Fotos vom Mond und das etwas schwierig zu machende Foto vom Saturn (-ringen) gemacht durch Prof. Bauernöppel präsentieren.

Zu Beginn unserer Beobachtung am Sonntag hatten wir gute Sicht auf den Erdtrabant. Später hatten wir stimmungsvolle Ansicht auf unseren Mond aber Fotos wollten wir davon dann doch nicht machen.

Der Mond mit der NIKON D50, F/0, 1/20 Sek., ISO-200, 19.05.2013 21:51
Der Mond
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 1/20 Sek., ISO-200, 19.05.2013 21:51
Dann kam ein Gewitter aus dem Süden auf uns zu. Bevor dieser aber den Saturn verdeckt hatte, konnten wir brauchbare Bilde davon machen (mit der freundlichen Genehmigung von  Prof. Bauernöppel).

Der Saturn mit der NIKON D800, F/0, 1/3 Sek., ISO-200, 19.05.2013 22:54 @Frank Bauernoeppel
Der Saturn
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm
Barlowlinse: TeleVue 2,5x Powermate 1,25", F/25
Kamera: NIKON D800, F/0, 1/3 Sek., ISO-200, 19.05.2013 22:54 @Frank Bauernoeppel
Ist doch toll, oder? :). Mir hat das jedenfalls viel Spaß gemacht. Danke noch einmal an Prof. Bauernöppel! Nun muss ich weiter üben um einen besseren Fokus hinzubekommen - ohne der Hilfe einer D800 mit Live-Ansicht...

11 Mai, 2013

Saturn in Köpenick beobachtet

Gestern Abend nach dem Film Star Trek sind wir recht spät, gegen ein Uhr wieder zu Hause angekommen. Auf dem Weg von der Tram-Haltestelle zu der Haustür sind mir der klarer Himmel und die vielen Sterne aufgefallen. Ich zucke mein Smartphone raus, starte mein Mini-Planetarium und schaue wo der Saturn ist - klasse, praktisch über meinem Kopf.
Meine Freundin ist müde, hat kein Interesse nun auch noch aus der Stadt rauszufahren. Ich allerdings auch nicht. Also ging ich mit meiner ganzen Ausrüstung einfach hinter unser Haus und baute hier, zwischen vielen, hohen Bäumen und Häusern mein Teleskop auf.
In der Ausrichtung bin ich ja inzwischen gut und so konnte ich schon nach paar Minuten den Saturn mit seinen tollen Ringen beobachten! Ich hatte noch versucht paar Fotos zu machen aber das gelingt mir noch nicht. Ich habe nur einen großen, gelben Ball auf dem Bild! Aber das wird sicher noch besser! Dann zeige ich die Bilder auch hier. Versprochen.

24 April, 2013

ISON (C/1012 S1)

Der Komet ISON (C/1012 S1) ist gerade etwa so weit entfernt wie Jupiter - nur ist dieser kleiner "Stein" viel kleiner als der Gasriese! Dennoch, der NASA sind tolle Fotos gelungen. Der Komet ISON wird im November 2013 ganz gut zu sehen sein. Ich werde natürlich, wenn das Wetter mitspielt, mitschauen!


07 April, 2013

Das schlechte Wetter und der Komet Panstarrs (C/2011 L4)

Es sind schon mehrere Wochen vergangen, seit die ersten Bilder von dem Komet Panstarrs (C/2011 L4) gezeigt wurden. Nur ich in Berlin konnte diesen schmutzigen Brocken nicht anschauen. Zuerst sind es Wolken, dann Schneefall gewesen und nun passt es einfach nicht in meine Planung. So hatten wir z.B. nur am 26.03.2013 schönes Wetter gehabt aber genau dann musste ich zur meiner Verteidigung der Abschlussarbeit am Abend an der Hochschule hocken. 

Der Komet ist schon sehr weit weg und ist nicht mehr so hell. Wir werden dennoch versuchen diesen Stein in der Zukunft zu "erwischen". Wird aber schwierig.

Die Planeten, bis auf unseren Liebling dem Jupiter, sind alle schlafen. Daher schauen wir uns paar Nebel und Galaxien an. Hier eine kleine Liste von Objekten, die wir anschauen wollen:
  • Pleiades (M 45 - NGC 1432), Type: Nebula
  • Andromeda Galaxy (M 31 - NGC 224), Type: Galaxy, Magnitude: 3.50
  • Double cluster (NGC 869), Type: Open cluster, Magnitude: 4.00 (extincted to: 4.37)
  • Satellite cluster (NGC 2244), Type: Open cluster, Magnitude: 4.80 (extincted to: 5.24)
  • φ Cas - HIP 6242, Type: star, Magnitude: 4.95 (extincted to: 5.32. B-V: 0.70), Absolute Magnitude: -4.32
  • Cassiopeia Salt-and-Pepper (M 52 - NGC 7654), Type: Open cluster, Magnitude: 6.90 (extincted to: 7.36)
  • NGC 281, Type: Cluster associated with nebulosity, Magnitude: 7.00 (extincted to: 7.48)
  • Sternbild Kepheus, IC 1396
Zum Ende hin kam noch der Saturn raus und wir konnten diesen gut beobachten - trotz der dicken Wolken direkt über uns. Ein toller Beobachtungstag!

04 März, 2013

Jupiter beherrscht unseren Himmel

Gestern Abend bin ich mit paar Freunden rausgefahren um wieder mal Jupiter anzuschauen. Für drei von uns ist es das erste Mal gewesen und daher volle Aufregung.
Nach dem wir, recht dich an der Stadt, einen neuen Standort angefahren sind, haben wir mein Teleskop aufgebaut. Für die Neuen dauerte das natürlich viel zu lange. Aber wenigstens dachte keiner, dass wir Jupiter aus dem Wohnzimmer beobachten können!
Nach dem alle genug von dem Gasriesen hatten, haben wir meine moderne GoTo belastet und einfach den Sternenkatalog durchgewühlt. Eine gute Sicht hatten wir nicht. Die Stadt Berlin ist einfach zu hell. Nächstes mal fahren wir zu einer anderen Stelle. Dennoch, ein toller Abend!

01 März, 2013

Der Mars und paar Nebel

Wir werden gleich versuchen Mars zu erwischen. Der liegt zwar recht tief gegen 19 Uhr, sollte aber noch zu sehen sein. Vielleicht auch noch Merkur, wird aber vielleicht schon zu spät.
Dann möchten wir noch Orion Nebel anschauen. Vielleicht sehen wir ja ein paar Pferde  ;-).
Edit1:
Wir konnten leider keine Marsmenschen sehen. Der Mars hat sich unter die Erde versteckt  :-(. Nächstes mal!
Dafür konnte man ganz gut Nebel beobachten. Das Pferd haben wir zwar nicht gefunden aber dafür andere Doppelsterne (Leo).

26 Februar, 2013

11 Februar, 2013

Jupiter


Heute wieder weiter Jupiter und seine Monde beobachtet! Dieses mal ist der schwarze Fleck weg - und siehe da, es ist doch einer der Monde gewesen!

Leider ist das Wetter zum Schluss so schlecht gewesen, so konnten wir nicht Orions Nebel beobachten . Nächstes mal...

04 Februar, 2013

Jupiter und Beteigeuze


Haben heute Jupiter mit seinen Monden Io, Europa und Ganymed angeschaut! Weiß eigentlich einer woher der schwarze, kleine Fleck kommt? Oder ist das der Mond Kallisto gewesen? =)

Den großen roten haben wir leider nicht gesehen, da der Jupiter zu weit gedreht gewesen ist.


Dann haben wir zum Abschluss die vorbeigehende Raumstation und einen der Orion Sterne Beteigeuze (662-fachen Durchmesser unserer Sonne) angeschaut! Das ist ein ganz schön heller, gelber Riese!


Beobachtung im Winter
Beobachtung im Winter

26 Januar, 2013

Mond beobachtet!


Heute das erste mal mein Teleskop aufgebaut und Mond beobachtet! ;-) Nächstes mal versuche ich es mit Planeten!


Wir sind überrascht gewesen wie schnell der Mond eigentlich "durchgeht". Die Krater sind sehr gut zu sehen und dabei habe ich noch nicht mal die max. Vergrößerung eingestellt! Cool ist auch "die Ausleuchtung am Rand", wo der Schatten der Krater sehr schnell in die absolute Dunkelheit übergeht !