Der Saturn in der Opposition!

30 Dezember, 2013

Die Sonne am Vormittag

Das ist die letzte Chance im diesen Jahr für eine Beobachtung gewesen. So dachte ich es mir, als ich gegen 10 Uhr in den Himmel gesehen habe und keine Wolke fand. Die Sonne ist so gut zu sehen gewesen, wie schon lange nicht mehr. Also Teleskop raus auf den Balkon, beobachten und Fotos von dem Modell machen!

Tja, das erste Mal habe ich mein Teleskop auf meinem Balkon aufgebaut. Im Sommer undenkbar hier zu beobachten! Aber im Winter ist die Sicht nicht ganz so stark durch die Bäume verdeckt.

Hier ein Bild von der Sonne, wie ich und paar Passanten diese gesichtet haben.
Die Sonne
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 1/250 Sek., ISO-200, 30.11.2013 ~12:08
Protuberanzen gab es keine zu sehen. Paar Flecken sind aber sichtbar gewesen. Allerdings sind mir auch paar Flecken von meiner Kamera aufgefallen ;-).

Ich freue mich schon auf bessere Fotos, bei freier Sicht!


29 Dezember, 2013

Jupiter ist wieder toll!

Am Abend, gegen 22 Uhr hatte der Gasriese seinen dicken Bauch so gedreht, sodass man sehr gut seinen Großen Roten Fleck beobachten konnte. Da ich zurzeit Besucher habe und diese noch nie durch einen Teleskop geschaut haben, hatten wir das tolle Wetter in Köpenick genutzt und uns den Jupiter ganz lang und ausführlich angeschaut.

Ich hatte zwischendurch auch meine Farbfilter benutzt um besseren Kontrast zu haben. Aber mit bloßem Auge habe ich überhaupt keinen Unterschied feststellen können. Vielleicht leidet der Kontrast schon durch die Lichtverschmutzung so sehr, dass hier auch keine Verbesserung zu erwarten ist.

Wir hatten jedenfalls den Fleck nur sehr ungenau erkennen können. Teilweise hatte man diesen durchscheinen sehen. Nur für wenige Momente konnte man sicher von einem Sturm oder einem weißem Fleck sprechen.

Zwischendurch kamen Wolken auf und verdeckten die Sicht. Da haben wir kurz andere Objekte wie z.B. Orionnebel angeschaut. Alle sind sehr zufrieden gewesen! Der Jupiter ist einfach toll!



16 Dezember, 2013

Die Beobachtung der Sonne

Nach dem wir das Observatorio del Teide auf Teneriffa besucht und dort zum ersten Mal die Sonne beobachtet haben, wollte ich unbedingt das selbst machen können. Also habe ich mir einen Sonnenfilter für mein Teleskop bestellt. Ich musste sehr lange warten bis dieser geliefert werden konnte.

Am 16. Dezember ist es so weit gewesen! Wir haben zuerst direkt aus der Wohnung versucht die Sonne zu beobachten aber paar Bäume standen im Weg. Wir konnten aber auch sonst, da keine GoTo eingeschaltet war, die Sonne gar nicht so schnell “finden“. Es ist witzig, ist die Sonne ja das größte Objekt was man auch sonst sehr gut sehen kann. Aber durch einen Sonnenfilter kann man nur ein Meer aus Dunkelheit sehen, wenn man durch einen Teleskop schaut. Und die Sonne direkt anschauen um darauf diesen Teleskop auszurichten geht auch nicht. Ich habe mehrere Minuten gebraucht bis ich was helles, leicht Gelbliches gesehen hatte. Weil uns die Bäume im Wege standen sind wir aber dann doch rausgefahren.

Inzwischen ist es schon um vier Uhr gewesen und die Sonne stand tief. Winter eben. Wieder habe ich lange gebraucht, da ich mein Teleskop nicht ausgerichtet hatte und nur schnell die Sonne sehen wollte. Es ist aber viel schwieriger als man das denkt. Kurz bevor die Sonne unterging haben wir es geschafft. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie stark eigentlich die Atmosphäre stört. Egal wie ich die Schärfe und Fokussierung einstellen wollte, es hat nicht geholfen. Einen richtig scharfen Rand habe ich nicht hinbekommen.

Wir haben die Sonne ins Bett begleitet und kurze Zeit später uns der Venus zugewandt. Man konnte die Venus deutlich besser sehen als beim letzten Mal aber so richtig scharf auch nicht. Der starke Wind hat dazu beigetragen. Fotos sind überhaupt nicht gelungen, da das wackeln der ganzen Einrichtung doch sehr stark gewesen ist. So sind wir recht schnell wieder nach Hause gefahren.

01 Dezember, 2013

Bearbeitung von Bilder - Orionnebel

Ich hatte ja in dem letzten Beitrag ein Bild von dem Orionnebel eingestellt. Dieses Bild habe ich in der Zwischenzeit etwas bearbeitet und aufgehellt. Das Ergebnis ist, dass man deutlich mehr von dem Nebel sehen kann.
Orionnebel
Teleskop: Celestron Schmidt-Cassegrain Teleskop Advanced C8, 8'', 203/2032 mm, F/10
Kamera: NIKON D50, 4x10 Sek., ISO-800, 10.11.2013 ~02:16
Der Unterschied ist sofort zu erkennen. Dabei musste ich nicht viel machen. Das Ausgangsbild für die Bearbeitung ist schon ein Summenbild aus 4 Bildern gewesen. Dieses habe ich im TIF-Format abgespeichert gehabt. Nun habe ich dieses TIF-Bild in Gimp geladen und dort über "Farbwerte anpassen" zuerst einem Schwarz-Punkt gewählt (eine dunkle Stelle im Bild) und danach die Gamma um 60% höher gestellt. Fertig. Am Ende ist schon ein guter Teil vom Orionnebel zu sehen und nicht nur der kleine Kern wie auf dem Bild ohne diese Bearbeitung.